Donnerstag, 20. März 2014

"Kiss me, Kate!" Theater Winterthur

Winti aktuell!




Gestern Abend stand endlich mal wieder Theater auf dem Plan, ich hatte schon Entzugserscheinungen.
Die Staatsoperette Dresden war zu Gast mit dem Musical "Kiss me, Kate!".
Das Musical wurde 1948 in New York uraufgeführt, die Musik wurde von Cole Porter geschrieben und das Buch stammt von Samuel und Bella Spewack. Als Vorlage galt "Der Widerspenstigen Zähmung" von Shakespeare. 


Das Bühnenbild, das auch gedreht werden konnte und so kam ein zweites zum Vorschein....



Die Geschichte :
Eigentlich ist es ein Stück im Stück, denn es handelt von einer Theatergruppe, die die musikalische Fassung von "Die Widerspenstigen Zähmung" aufführt. Der Produzent, Fred Graham hat sich die männliche Hauptrolle gegeben und seine Ex-Frau soll die Weibliche spielen. Sie ist mit dem Finanzier des Stücks verlobt. Fred hingegen hat eine Affäre mit einer Nachtclub-Sängerin, die in dem Stück auch eine Rolle übernehmen soll. Aber es wird schnell klar, dass es zwischen Fred und seiner Ex immer noch knistert und so sind Probleme vorprogrammiert....
Die Katastrophe ist perfekt, als der vorgesehene Blumenstrauß für Freds Geliebte bei seiner Ex-Frau abgegeben wird. Sie ist hocherfreut, aber als sie erfährt, das er eigentlich nicht für sie bestimmt war, tobt sie und es fliegen die Fetzen....

Der Vorhang passend mit Shakespeare....


Wunderschöne und farbenfrohe Kostüme






 Elmar Andree und Frank Ernst als erster und zweiter Ganove,
die mit dem Lied "Schlag nach bei Shakespeare" brillierten.


Die beiden Hauptdarsteller
Elke Kottmair und Gerd Wiemer








Der zweite Kapellmeister Peter Christian Feigel







Fazit :

Das Positive vorweg....
Das Bühnenbild war wunderschön und liebevoll gestaltet, die Kostüme waren eine Augenweide, wunderbar!
Die Melodien sind sehr eingängig und viele kennt man und summt mit, w.z.B. "Wunderbar" oder "Schlag nach bei Shakespeare". Das gesamte Ensemble hat mit seiner Spielfreude und ihren tollen Stimmen überzeugt.
Aber...
die Geschichte als solches war sehr langatmig und es fehlt ihr an Substanz, vor allem der erste Part zieht sich in die Länge, ohne dass etwas passiert.... eigentlich passiert die ganze Zeit nicht wirklich etwas, außer das die aufgebrachte Ex-Frau wütend ist auf ihren Ex-Mann..... Es gibt keine eigentliche Geschichte und man hätte alles in gut 1,5 Stunden erzählen können (es waren aber 2,5 Stunden).
Das Stück lebt durch seine flotten Melodien, die jeden Zuschauer gleich mitwippen lassen und das tolle Ensemble der Dresdner Staatsoperette.
Alles in allem hat es uns gut gefallen und wir hatten einen schönen Abend...

Bis bald, Ophelia





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