Montag, 10. August 2015

Wanderung ins Nonnental Teil 2

Heute geht es nun weiter ab ins Tal. Normalerweise braucht man für den Abstieg 1 Std. 20 Minuten, wir haben viiiiil länger gebraucht. Immer wieder sind wir stehen geblieben, haben den wunderbaren Blick auf's Tal genossen und die herrliche Natur. Ich schnuppere auch gerne an den verschiedenen Blumen und Pflanzen und außerdem wollten wir ja auch keinen Wettbewerb gewinnen.
















Es wird heute noch eine Geschichte erzählt, die sich im Jahre 1566 zugetragen haben soll.
Korsaren haben Funchal in Beschlag genommen und die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt.
Den Nonnen gelang dann ein raffiniertes Täuschungsmanöver. Sie erzählten, dass das Kloster von Truppen bewacht würde und so wandten sich die Piraten dem Stadtzentrum zu, sodass die Nonnen ins Curral-Tal flüchten konnten, wo sie das Ende des Überfalls abwarteten..












Wir haben dann noch einen kleinen Rundgang durch Curral das Freiras gemacht, wo es aber nichts Nennenswertes zusehen gibt.
Mit dem Bus ging es dann zurück nach Funchal.

Und dieses Bild bot sich während der Rückfahrt, dichter Nebel, man konnte stellenweise nur noch ein paar Meter sehen.
Nur gut, dass wir am frühen Morgen gestartet waren, denn jetzt war kein Weitblick mehr möglich.


Unten angekommen plagte uns der Hunger und da gab es für uns nur ein Ziel......


Direkt am Busbahnhof von Funchal, hier gibt es köstliche Sandwiches, die ganz frisch zubereitet werden (deshalb etwas Zeit mitbringen) und knusprig-warm serviert werden.

Ich habe immer einen Früchte-Mix getrunken, frisch gemixt, ein Hochgenuss....

Es stehen auch Wraps zur Wahl, einfach lecker oder wie der Schweizer sagen würde :"Sehr fein!"

Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam, man kann draußen sitzen und das Treiben der Stadt beobachten.
Die Preise sind normal, für 2 Personen haben wir mit Getränken ca. 15 € bezahlt( und man war dann wirklich papp-satt), davon kann man in der Schweiz nur träumen.



Die Wanderung war schön, aber nicht so beeindruckend wie die anderen, vielleicht, weil man das Ziel die ganze Zeit vor Augen hatte und es so keine Überraschungen mehr gab. Außerdem ist der Weg unangenehm zu laufen, denn es geht nur bergab (was grundsätzlich nicht schlecht ist), aber die kleinen, schmalen Stufen zwingen einem zum Trippelschritt, was sehr ermüdend ist, weil man auch sehr konzentriert sein muss, um nicht daneben zutreten.....
Alles in einem war es aber ein schöner und entspannter Tag.....

Bis dann, Ophelia


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