Mittwoch, 14. Oktober 2015

Kunst im Wald # 2

Heute nun der 2. Teil von "Kunst im Wald"......unser Spaziergang geht weiter.....






"Wildbiene", Alesch Vital, aus Eisen (Preis 4800 CHF)





"Der Gast" aus Stahl und Rosshaar von Irma Bucher, Mitarbeit Daniel Breiter (Preis auf Anfrage)

Ich habe mich fast ein wenig erschrocken, als er (oder sie) auf einmal vor mir stand......
Das Rosshaar als Werkstoff soll das Eins-sein mit der Natur versinnbildlichen.


"Reflektor" von Carmen Casty und Christoph Kohler
Alufolie und Holz

Das Unterholz wuchert und wächst unkontrolliert, wenn der Mensch nicht eingreift und wird als chaotisch und wild wahrgenommen. Mit der Arbeit "Reflektor" wird ein künstlicher Eingriff vorgenommen, der Ordnung in das Chaos bringen soll.



"Waldputz", Material Fundgegenstände, von Christiane Ghilardi

Dieses "Kunstobjekt" ist eine Mitmach-Aktion, es sollen alle Waldbesucher ihre "Fundstücke" an die Leine hängen, so wird verdeutlicht, was alles im Wald achtlos weggeworfen wird. Wenn man die Menge so präsentiert auf einen Haufen sieht, finde ich es schon sehr beängstigend.



Ich finde dieses "Kunstwerk" toll, denn so wird uns allen vor Augen geführt, wie wir unsere Natur und Umwelt zu müllen.
Ich kann aber nach wie vor nicht verstehen, wie man seinen Müll einfach im Wald zurücklassen kann, im eigenen Garten schmeißt man ihn doch auch nicht in die Beete.....




Wo wohl der zweite Schuh geblieben ist.......


Die Seilerei Kislig hat sowohl die Seile zur Verfügung gestellt, als auch beim Aufbau geholfen.


Und wieder ein "Strickwerk" von Selma Isler






"Jack`s Peepshow" von Tobias Rüeger
Hier blickt der Besucher in die Vogelnistkästen. Es wurden Kunst-oder Alltagsgegenstände im Wald platziert, darauf wurde eine automatische Wildkamera gerichtet, die, wenn ein Tier vorbeihuscht Fotos macht, so entstehen ungewöhnliche Fotokompositionen.



"Refugium" von Claudia E. Weber
Das Refugium ist ein Rückzugs- und Erhaltungsgebiet von in ihrem Lebensraum bedrohten Arten. In meiner Arbeit geht es im weitesten Sinn um Fragen nach Lebensräumen. Wer nimmt sich Raum - wer verliert Raum - wie teilen sich Menschen und Tiere ihre Lebensräume? 
(Claudia E. Weber)



Hier wurde Sturmholz aus der direkten Umgebung als Werkstoff verwendet.
Mir hat diese Installation sehr gefallen, vor allem die Frage :"Wer nimmt sich Raum? Wer verliert Raum?"
Die Frage wäre wohl klar zu beantworten......Der Stärkere gewinnt und das ist der Mensch.....leider!

Dieser unqualifizierte Kommentar hat mich so sehr geärgert, das ich auch einen dazuschreiben musste.......






So, hier endet der zweite Teil des "Kunst-Spaziergangs" im Wald.....
Beim nächsten Mal geht es weiter.
Liebe Grüße, Ophelia


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