Dienstag, 12. April 2016

Green-Wood # 1

Heute machen wir mal einen Rundgang der anderen Art, soll heißen, einen Rundgang, der für New York nicht typisch ist. Wir besuchen den "Green Wood Cemetery" in Brooklyn.
Der Friedhof wurde auf dem höchsten Punkt von Brooklyn als Parkfriedhof angelegt.





Der Friedhof wurde 1838 eröffnet und schon bald war es "in" hier beerdigt zu werden.
Ab 1860 hatte der Friedhof über 500 000 Besucher pro Jahr und konkurierte mit den Niagara-Fällen, was die Besucherzahlen anging.


Es wurden Kutsch-Fahrten veranstaltet und es wurde Skulpturen-Viewing gemacht.

Der Friedhof beherbergt ca. 600 000 Gräber.



Der Parkfriedhof  wurde mit großen Rasenflächen, Weihern, Hügeln und Spazierwegen ausgestattet.







Jeder der was auf sich hielt und darstellte, wollte hier beigesetzt werden.




Der Park ist sehr beliebt bei Vogel-Liebhabern.

Hier liegen viele prominente Persönlichkeiten begraben, z.b. Leonard Bernstein oder Lois Comfort Tiffany.

Die New York Times brachte es auf den Punkt:" Es ist der Ehrgeiz der New Yorker auf der Fifth Avenue zu leben, ihre Spaziergänge im Central Park zu unternehmen und sich zu seinen Vätern in Green-Wood zur (letzten) Ruhe zu legen."






Leider konnte ich nicht so wie ich wollte......denn mein Mann hat zur Eile gedrängt, denn er wollte den Sonnenuntergang auf der Manhattan-Bridge erleben.
Ich hätte hier den ganzen Tag verbringen können. Ich liebe es durch die Grabsteine zu streifen, ihre Inschriften zu lesen und meine Fantasie spielen zu lassen......was für Geschichten mögen sich dahinter wohl verbergen......

Demnächst werden wir unseren Rundgang aber noch fortsetzten.....

Bis bald, Ophelia



Kommentare:

  1. Das kenne ich, empfinde auch immer so aber bei dieser Größe und der Menge an Gräbern würde man es wahrscheinlich auch an einem Tag nicht schaffen^^ Tolle Bilder gemacht war es unter Garantie sehr beeindrucken, auch wenn eigentlich schlimm das so ein Hype drum gemacht wird. Habe mir gerade vorgestellt wenn dann mit Bussen dort vorgefahren wird...

    Hab einen schönen Tag und herzliche Grüsse

    N☼va

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  2. Liebe Opehelia
    tolle Bilder, ich kann mir vorstellen, dass
    man Tage brauchen würde, um sich alles genau anzusehen,
    doch du hast es geschafft, diese Stimmung einzufangen,
    diese Ruhe, du hast die störenden Besucher nicht festgehalten,
    das ist super. Finde eine Völkerwanderung auf einen Friedhof
    auch etwas unpassend.
    Lg und einen sonnigen Tag.
    Sadie

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  3. Oh ja! Bei schönen alten Friedhöfen bin ich immer gern dabei. Ich besuche hier bei uns und auch im Urlaub sehr gerne Friedhöfe.
    Dieser ist besonders beeindruckend und mir gefällt auch die parkähnliche Anlage sehr gut.
    Allerdings würde ich auf Führungen und Kutschfahrten doch lieber verzichten :-)
    Liebe Grüße

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  4. das ist ein wunderbarer ruhiger Ort. Ich glaube, dort hätte ich auch einen ganzen Tag verweilen können.
    Liebe Grüße
    Gusta

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  5. Und ich kann Deinen Mann verstehen, denn der Sonnenuntergang hat sich ja gelohnt. Die Grabsteine aber auch. Berlin kenne ich, aber wer ist Havemeyer. Ich -- würde ja mal gerne in so eine Gruft schauen. Aber nur -- kurz bevor die Sonne aufgeht ;o)<
    LG aus dem gruseligen Wetsfalen
    Michael

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  6. Den morbiden Charme verlassener Orte verbreiten deine s/w. Fotos, obwohl verlassen sind die Orte nicht, eher dauer belegt. Dann finde ich noch, dass die Amis ganz schön crazy sind, hängen Hinweisschilder vom/zum grünen Wald auf. Ei, Ei.....

    schönen crazy Abend ohne Hinweisschilder,
    egbert

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  7. Ja, ich hätte auch noch ein wenig auf dem Friedhof verweilen können, vielleicht noch ein paar Vögelchen belauschen und beobachten können?
    LG Heidi

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