Dienstag, 5. Juli 2016

Oh, wie schön ist Kanada! Montreal-St. Joseph Oratorium




Der Bau der römisch-katholische Basilika wurde 1924 begonnen und erst 1967 abgeschlossen. Sie bildet den höchsten Punkt der Stadt. Der Bau gehört mit mit einer Kapazität von 10 000 Menschen, davon 3000 Sitzplätzen zu den größten Kirchen der Welt und ist die größte Kanadas. 





Die Kirche wird jährlich von mehr als 2 Millionen Touristen besucht.


Da die Kirche erhöht liegt, muss man 279 hinaufsteigen.


Die mittleren Stufen sind aus Holz und werden von Gläubigen und Pilgern genutzt, die betend und auf den Knien zur Basilika aufsteigen. Es wird wohl ein Akt der Sühne oder der Dankbarkeit sein.


Das Gotteshaus ist 105 Meter lang, 37 Meter breit und hat eine Höhe von 105 Metern.


Der Innenraum wirkt sehr klar und schlicht.








Es wurde hauptsächlich Granit verbaut.




Die große Orgel wurde 1958/59 in Hamburg gebaut und 1960 in der Kirche installiert.
Das Instrument gilt das ein Meisterwerk des Orgelbaus und zählt damit zu den zehn weltweit herausragendsten Orgeln.








Die Kuppel hat einen Innendurchmesser von 26 Metern.



Im Garten der Kirche gibt es viele Skulpturen.





Die kleine Kapelle, die Bruder André 1904 erbaute.






Seine kleine Wohnung, die im Dachgeschoss der Kapelle ist.


Dem Ordensmann werden viele Heilungen zugeschrieben; er wurde 1982 selig und 2010 heiliggesprochen.
Als Bruder André im Jahre 1937 im Alter von 91 Jahren starb, nahmen 1 Million Menschen an seinen Sarg von ihm Abschied.


Die Basilika sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, alleine der Blick über die Stadt ist schön und wann hat man schon mal die Gelegenheit, sich eine der größten Kirchen der Welt ansehen.


Euch allen noch einen schönen Tag, Ophelia


Kommentare:

  1. Eine schöne moderne aber doch traditionelle Kirche. Gefällt mir gut!
    LG aus dem klerikalen Westfalen
    Michael

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  2. Also die würde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen^^Ganz schön beeindruckend die Basilika, auch wenn von innen so schlicht gehalten muss das Licherspiel der Glasfenster wundervoll sein, und sich dort mal ein Orgelkonzert anhören zu können mehr als klasse. Kann mir die Klänge richtig vorstellen.

    Richtig bezaubernd dagegen wirkt die Kapelle; eigentlich ein Stil den ich noch lieber mag. Schön dass sie auch die Wohnung zeigen. Ich mag es gerne wenn man möglichst viel aus den früheren Tagen entdecken kann.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  3. Beeindruckend ist das richtige Wort. Man muss sich winzig vorkommen davor und auch darinnen. Die Akustik würde ich auch mal hören wollen. Nur die komischen Häuser so nah rechts daneben, die mag ich nicht so leiden. Das ist ja fast wie in Potsdam, dazu poste ich demnächst noch was.
    Liebe Grüße

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