Mittwoch, 26. Oktober 2016

Oh, wie schön ist Kroatien! National Park Plitvicer Seen # 1






Morgens um 6 Uhr klingelte der Wecker, um 7 Uhr waren wir beim Frühstück und um 8.30 Uhr auf dem Weg zum National Park, der frühe Vogel fängt den Wurm!
Unsere Pension war ungefähr 8 km vom Park entfernt und der Weg durch die herrliche Landschaft, die am Morgen noch noch so eine Ruhe ausstrahlte, war atemberaubend schön.
Da wir auch gut 500 Metern waren, hat es in manchen Nächten schon gefroren und morgens lagen noch die Nebelschwaden über den Wiesen, wenn die Sonne sich langsam ihren Weg bahnte.

Im Park haben wir gleich für 2 Tage die Eintrittskarten gelöst (Parkgebühren werden noch extra berechnet).



Am frühen Morgen, der Tau liegt noch auf den Spinnennetzen. 

Der erste Blick über die Landschaft im Park

Der National Park Plitvicer Seen ist der größte Park in Kroatien und der älteste von Südeuropa. Er wurde 1949 gegründet und liegt unweit zur Grenze von Bosnien und Herzegowina.
Er ist fast 300 Quadratkilometer groß und gehört zum Unesco-Weltnaturerbe.
1 Million Besucher kommen in jedem Jahr.......


Mit einen kleinen Boot wurden wir zur gegenüberliegenden Uferseite gebracht.


Hier ging dann der Rundgang los. Er führt über Holzstege, damit man trockenen Fußes über all die kleinen Seen, Bäche und Wasserfälle hinweglaufen kann.

Und hier dann auch schon der erste kleine Wasserfall, von denen es unzählige im Park gibt.
Das Wasser ist türkis-blau und glasklar.



Auch im September war die Vegetation noch üppig und grün.



Ein Wasserfall folgte dem nächsten.







Es war unglaublich schön um all die kleinen Seen zu spazieren.


Was für eine Farbe, wie in der Karibik!

Hier fühlen sich auch die Fische pudelwohl!









Ich hatte schon mit Menschen gerechnet, aber nicht mit diesem Massen (und wir waren schon zur Neben-Saison da, an Spitzen-Tagen kommen 18 000 Besucher am Tag).
Man muss sich das so vorstellen, als ob man in Paris am Eifel-Turm steht, nur wird hier die Natur besichtigt.



Die Natur ist atemberaubend schön, das Wasser von einem blau, das man meint, jemand hätte es eingefärbt......alles wunderbar, wenn nur diese tausenden von Menschen nicht gewesen wären.....
Da man auf den doch recht schmalen Stegen geht, hat man nicht die Möglichkeit auszuweichen. So ist es fast unmöglich den Moment zu genießen, denn man hält den ganzen "Verkehr" auf (die Stege werden auch in beiden Richtungen benutzt, so hat man auch noch Gegenverkehr). In Ruhe zu fotografieren war unmöglich.
Einige Strecken kann man auch mit den Park-Bus zurücklegen oder mit dem Schiff (dort muss man zur "Rush-Hour" anstehen und Geduld haben).

Trotz alledem ist es eine großartige Landschaft, die man einmal gesehen haben sollte. All die wunderschönen Blicke und Ausblicke über Seen und Wasserfälle entschädigen einen für das zeitweilige Gedränge......

Beim nächsten Mal setzen wir unseren Rundgang fort.

Bis dahin, alles Liebe, Ophelia














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