Montag, 17. Oktober 2016

Oh, wie schön ist St. Gallen! # 2



St. Gallen ist bekannt für seine Fertigung von feinen Spitzen, die in die ganze Welt verkauft werden.
Vor dem ersten Weltkrieg war der Export der Stickerei-Erzeugnisse der wichtigste Wirtschaftszweig der Schweiz.
Von Berufswegen interessiere ich mich natürlich sehr für Stoffe und was man alles daraus machen kann, so war ein Besuch des Textil-Museums ein Muss.



Der 1886 erbaute "Palazzo Rosso" beherbergt das Textil-Museum und die Textil-Bibliothek.


Stickmaschine......

.......und was man damit machen kann.....



Das St. Galler Modeunternehmen Akris wurde 1922 gegründet.
Eine der bekanntesten Kunden ist Charlène von Monaco, außerdem entwarf Albert Kriemler Kostüme für John Neumeiers Ballet in Hamburg.




In der Dauerausstellung kann man sich über Stoffe, Materialien, Schnitte, Herstellungsverfahren und was sonst noch mit Mode und Textilien zu tun hat, informieren.
Der Besucher erfährt viel über die Herstellung von der berühmten St. Galler Spitze und sieht was man daraus machen kann......


Alte Skizzen von Schlafanzügen  

Traum-Kleider kann man hier bestaunen, wie hier mit aufwendigen Stickereien.....



Der Wahnsinn, oder? Und immer noch up-to-date!





Ich liebe die Entwürfe der 40 und 50-Jahre.



In der 1. Etage gibt es Wechselausstellungen.

Hier geht es um Mode-Kunst, also Mode im weitesten Sinne, die nicht immer auch tragbar ist, sondern experimentell, verrückt und anders. 



......das kann man aus Spitze auch machen!




Mir hat der Rundgang im Museum sehr gefallen, aber man sollte schon Interesse an Mode und Textilien haben, sonst wird es langweilig, deshalb habe ich meinen Mann auch daheim gelassen!

Euch noch einen schönen Tag, Ophelia

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